E-Mail-Tipps für Lehrerinnen und Lehrer

Viele Lehrerinnen und Lehrer stecken sich zu Beginn eines neuen Schuljahres Ziele, die sie erreichen wollen: Mehr Zeit für sich haben, sich gesünder ernähren, sich besser organisieren können oder den E-Mail-Posteingang endlich einmal gründlich aufräumen.

Gerade letzteres ist ein sehr guter Vorsatz, denn wer seine E-Mails einmal unter Kontrolle hat, muss sie nicht ständig während des Schuljahres abarbeiten und kann die dadurch gewonnene Zeit für andere Dinge nutzen.

1. Besitzen Sie so wenig E-Mail-Adressen wie möglich.

Am besten nur eine! Da viele Lehrkräfte allerdings privat und dienstlich rigoros voneinander trennen, sollten Sie also nicht mehr als max. zwei E-Mail-Adressen haben. Legen Sie alle anderen still oder richten Sie sich eine automatische E-Mail-Weiterleitung ein.

2. Bestellen Sie alle Newsletter ab, die Sie nicht regelmäßig lesen.

Am besten abonnieren Sie überhaupt keinen Newsletter. 

3. Bearbeiten Sie jede E-Mail so schnell wie möglich!

Beantworten oder löschen Sie sie. Der Posteingang soll so oft wie möglich leer sein.

4. Checken Sie Ihre E-Mails nicht öfter als zweimal am Tag.

Leichter gesagt als getan. Doch für einen entspannten Umgang mit seinen E-Mails unerlässlich. Tipp: Legen Sie am besten Uhrzeiten fest, wann Sie Ihre E-Mails checken.

5. Fragen Sie Ihre E-Mails niemals vor 10.00 Uhr ab.

Rufen Sie keine E-Mails ab, wenn Sie eigentlich Unterricht vorbereiten oder korrigieren wollen. Egal, ob zu Hause oder in der Schule – verfahren Sie nach dem Prinzip „Erst die Arbeit, dann die E-Mails.

6. Seien Sie immer Frau bzw. Herr Ihrer E-Mails und rufen Sie sie nur manuell ab.

Lassen Sie weder Ihr E-Mail-Programm auf dem PC, noch das auf Ihrem Smartphone automatisch nach neuen E-Mails suchen.

7. Wollen oder müssen Sie bestimmte E-Mails wie Buchungsbestätigungen oder Rechnungen aufbewahren, legen Sie sich Ordner an und die E-Mails dort ab.

Hauptsache, die Inbox ist leer.

8. Fassen Sie sich in E-Mails grundsätzlich kurz und kommunizieren Sie klug.

Nutzen Sie die Betreffzeile, um Ihrem Empfänger zu verdeutlichen, was Sie von ihm erwarten.

9. Denken Sie daran, dass eine E-Mail ein Bumerang sein und zu Ihnen zurückkommen kann.

Wer E-Mails sät, wird E-Mails ernten.

10. Entdecken Sie das Telefon wieder.

Rufen Sie doch wieder mal an. Es geht einfach schneller.