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Was ist eigentlich Design Thinking? 

Design Thinking ist eine agiles Problemlösungsverfahren, das analytisches und kreatives Denken miteinander verbindet. Die Methode, deren Ansatz von den US-Amerikanern Terry Winograd und David Kelley in den 1990er Jahren begründet und zunächst nur zur Gestaltung von technischen Produkten verwendet wurde, findet derzeit in quasi jeder Branche immer mehr Anhänger.

Ein Grund für die steigende Popularität von Design Thinking ist ihr radikal kunden- bzw. nutzerzentrierter Ansatz, welcher sich bei komplexen Problemstellungen als geradezu revolutionär erweist. Denn anders als andere Methoden oder Verfahren stellt Design Thinking primär nicht das Problem, sondern den Menschen in den Mittelpunkt. Design Thinker nähern sich nämlich auf empathischem Wege der Herausforderung, indem sie sich vorrangig mit den Bedürfnissen, Motiven oder auch Wünschen der Nutzer, Verbraucher und Kunden auseinandersetzen. Dazu führen sie viele Gespräche mit ihnen oder nehmen gar gleich ihre Sichtweisen ein, um sich in ihre Lage zu versetzen und ihre Emotionen zu verstehen. Dies ermöglicht ihnen, ein tiefgreifendes Verständnis für das tatsächliche Problem zu entwickeln.

Problemlösungskompetenz für das 21. Jahrhundert

Dieses analytische Vorgehen führt nicht nur zu einer unglaublichen Menge an neuen Erkenntnissen, sondern ist zugleich auch die Grundvoraussetzung für die Generierung von Lösungen. Und auch hier geht Design Thinking andere Wege.

Design Thinker begnügen sich nämlich nicht gleich mit der erstbesten Idee und arbeiten diese bis ins kleinste Detail aus, sondern legen auf viele Ideen wert. Der Ideengenerierung räumen sie deswegen auch einen möglichst großen Platz ein. Statt diese wie in anderen Verfahren üblich gleich zu bewerten und zu zerreden, werden sämtliche Ideen im Design Thinking kombiniert und nach Möglichkeit einfach ausprobiert. 

Mit der Entwicklung von einem oder mehreren Prototypen werden die Ideen rasch in die Realität umgesetzt. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen können die Ideen mithilfe des Praxistestes gleich weiter konkretisiert bzw. optimiert werden. Fallen sie dagegen durch, liefern sie wichtige Hinweise bzw. neue Erkenntnisse und Einsichten.

So läuft ein Design-Thinking-Prozess ab

Darüber, ob ein Design-Thinking-Prozess in vier, fünf oder gar mehreren Schritten abläuft, scheiden sich die Geister. Sicherlich macht es je nach Branche und Problemstellung Sinn, unterschiedlich viele Phasen zu definieren. Viel wichtiger ist jedoch, dass diese Phasen (wie z.B. Verstehen, Analysieren, Definieren, Ideenfindung, Prototyp entwickeln, Testen) – auch wenn sie scheinbar aufeinander folgen – in den seltensten Fällen auch linear ablaufen. Vielmehr existieren sie nebeneinander und laufen meist iterativ ab. So können Design Thinker je nach Bedarf (z.B. nach dem Feedback in der Testphase) in frühere Phasen (z.B. Analyse) zurückspringen. Hauptsache, man kommt der Lösung des Problems auf die Spur. 

Denn genau darum geht es im Design Thinking – Dinge in Bewegung zu versetzen, von denen man bisher überzeugt war, dass sie sich niemals ändern würden.

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„Failure ist an option here. If things are not failing, you’re not innovating enough.“

Elon Musk (*1971)