Letztes Wochenende wurde die Zeit umgestellt. Ab sofort ist wieder Winterzeit. Nun kann man das gut oder schlecht finden, dass wir alle sechs Monate an den Uhren drehen müssen. Fakt ist, abends wird es ab sofort wieder früher dunkel.

Konkret bedeutet das für uns alle zunächst einmal, dass die Tage kürzer werden oder – anders ausgedrückt – dass uns weniger Tageslicht zur Verfügung steht. Ist man berufstätig und von früh morgens bis spät abends in der Arbeit oder in der Schule, bleibt einem insgesamt wenig Zeit, um an der frischen Luft zu sein. Sich regelmäßig zu bewegen oder mehrmals in der Woche Sport zu machen, wird da zu einer wahren Herausforderung.

Nun kann man natürlich die sportliche Betätigung am Abend in eine Halle verlegen, kann zum Yoga gehen oder das Fitnessstudio aufsuchen – an der frischen Luft ist man deshalb noch lange nicht gewesen. Dabei ist diese besonders wichtig. Denn erst die regelmäßige Versorgung unseres Kopfes und Körpers mit Sauerstoff macht uns stärker, gesünder und ausgeglichener.

Wer regelmäßig Frischluft tankt, arbeitet nicht nur produktiver, sondern auch fokussierter. Man ist emotional ausgeglichener, da Bewegung an der frischen Luft dabei hilft, Stress abzubauen. Zudem kommt man gerne auf kreative Ideen und originelle Lösungen. Steve Jobs sollen seine besten Ideen beim Spazierengehen gekommen sein.

Bewegung im Alltag

Versuchen Sie daher in den kommenden Wochen und Monaten so oft wie möglich Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Gerade in der Winterzeit sollten sie verstärkt nach draußen gehen, um der sogenannten Winterdepression vorzubeugen. Überlegen Sie sich am besten, wie sie Bewegung und Sauerstoff in ihren Alltag integrieren können – auch dann, wenn Sie abends noch unter einem Hallendach Sport treiben.

Eine halbe Stunde pro Tag, so Forscher, soll bereits ausreichen. Vielleicht ist es Ihnen ja möglich einen Spaziergang in der Mittagspause zu machen. Sollten Sie keine halbe Stunde zur Verfügung haben oder schaffen, reichen auch 10, 15 oder 20 Minuten. Hauptsache, Sie bewegen sich. Die 10.000 Schritte am Tag, die Ihr Smartphone für Sie gerne zählt, kommen nicht von ungefähr.

Bauen Sie, wann immer Sie können, Bewegung in Ihr Leben ein. Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zur nächsten S-Bahn- oder U-Bahn-Station. Laufen Sie die Treppe hoch, anstatt den Fahrstuhl zu nehmen. Und bleiben Sie auf Rolltreppen nicht stehen! Gehen Sie!

Und am Wochenende?

Die Jahreszeit und das Wetter laden nun einmal mehr zum Verweilen in Räumlichkeiten ein. Doch gerade am Wochenende sollten Sie nicht vor Bildschirmen und Displays hängen bleiben. Gehen Sie raus und laufen Sie eine Runde. Bewegen Sie sich an der frischen Luft oder machen Sie mit dem Fahrrad eine Tour.

Sie werden sehen: Die regelmäßige Bewegung wird Ihnen gut tun. Ihr Kopf wird es Ihnen genauso danken wie Ihr Körper.