Lehrerfortbildung zum Thema Schulverwaltung

Schulen sind  Behörden und daher auf gewissen Abläufe, Regeln, Formulare und andere bürokratische Prozesse angewiesen. Trotzdem beschleicht viele Lehrerinnen und Lehrer häufig das Gefühl, dass die Schulverwaltung ihnen ein hohes Maß an Zeit und Kraft raubt, welche sie für ihr Kerngeschäft – das Unterrichten – dringender benötigen.

Dieses Seminar blickt hinter die Mechanismen der eigenen Schulverwaltungspraxis und hinterfragt diese konsequent.

Ziel der Fortbildung

Das Ziel der Lehrerfortbildung besteht darin, ineffiziente Verwaltungsmaßnahmen in der eigenen Schulbürokratie zu identifizieren und zu verändern. Lästige und zeitraubende Abläufe, Regeln und Prozesse werden so aus der Schulverwaltungspraxis entfernt, delegiert, automatisiert oder digitalisiert. Dies entlastet die Lehrerinnen und Lehrer, wodurch diese sich verstärkt wieder auf das Unterrichten konzentrieren können. Zugleich stärkt diese Fortbildung den Zusammenhalt im Kollegium.

Inhalt

Über das Wesen der Schulbürokratie

  • Bürokratie von „innen“ vs. Bürokratie von „außen“
  • Sinn und Unsinn bürokratischer Maßnahmen 
  • Erkennen von versteckten Motiven hinter bürokratsichen Prozessen 
  • Schulbürokratie und wirtschaftliches Denken 

Die eigene Schulverwaltung hinterfragen

  • Gründe für Regeln, Abläufe und Prozesse erkennen 
  • Werte, Motive und Erwartungen hinterfragen 
  • Zuständigkeiten und Rollenkonflikte klären
  • Die Wirkungsweise der Schulbürokratie aus unterschiedlicher Perspektive betrachten 
  • Schulbürokratie und Identität 

Schulbürokratie aktiv gestalten 

  • Methoden und Strategien zur Optimierung von Verwaltung 
  • Abbau von überflüßigen Reglungen und Abläufen 
  • Modernisierung durch Automatisierung und Digitalisierung 

Schulverwaltung und System

  • Über Arbeit im und am schulbürokratischen System 
  • Bedeutung des systemischen Denkens und der Kooperation nach innen und außen
  • Öffentlichkeitsarbeit und PR

Anfrage

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